Bundeswehr Teil 2: "Teures Töten"

Hintergrund: Zum Umbau der Bundeswehr in eine global agierende Interventionsarmee. Teil II und Schluß: Die Kosten der Neustrukturierung

Lühr Henken

Der Ausbau der Fähigkeit der Bundeswehr, weltweit Kriege zu führen, ist mit kostspieligen Großprojekten verbunden. Diese waren in hohem Maße dafür ursächlich, daß der deutsche Verteidigungshaushalt von 2006 bis 2010 von 27,9 auf 31,1 Milliarden Euro im Jahr 2010 angestiegen ist. (Vgl. Strategie und Technik, Februar 2011, S. 73)

Die globale Finanzkrise 2008 führte zu einer sogenannten Schuldenbremse im Grundgesetz, die die Bundesregierung verpflichtet, bis zum Ende 2016 das strukturelle Defizit des Bundes auf 0,35 Prozent des Bruttosozialprodukts zurückzuführen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich am 7. Juni 2010 darauf festgelegt, von 2011 bis 2014 insgesamt 81,6 Milliarden Euro einzusparen. Der Verteidigungsetat soll sich daran mit einer Summe von 8,3 Milliarden beteiligen.

Bundeswehr Teil 1: "Einsatzbereit – jederzeit – weltweit"

Hintergrund. Zum Umbau der Bundeswehr in eine global agierende Interventionsarmee. Teil I: Das Arsenal der Kriegstreiber

Lühr Henken

Im Jahr 2004 begann die bis dahin größte Umstrukturierung der Bundeswehr. Sie wurde im Weißbuch 2006 dargelegt und sollte im Jahr 2010 abgeschlossen sein. Ihr Kern bestand darin, der Bundeswehr neue Offensivkraft zu verleihen, indem sie in drei völlig neue Kategorien unterteilt wurde, die jeweils aus Verbänden aller drei Teilstreitkräfte gebildet werden: »Eingreifkräfte«, »Stabilisierungskräfte« und »Unterstützungskräfte«.

Erstere umfassen 35000 Mann – Hightechsoldaten mit entsprechender Ausrüstung für die schnellen Eingreiftruppen von EU und NATO, die der sogenannten Vernetzten Operationsführung unterliegen. Die 70000 »Stabilisierungskräfte« sind für längerfristige Einsätze vorgesehen (also KFOR, ISAF, UNIFIL, etc.). Von ihnen sollen 14000 gleichzeitig in Einsätze geschickt werden können. Betrachtet man Eingreif- und Stabilisierungskräfte zusammen, ergibt sich für die Planung der Bundeswehr, daß gleichzeitig 50000 Mann für maximal sechs Monate in Auslandseinsätze geschickt werden können. Daneben gibt es noch 210000 »Unterstützungskräfte«, davon 75000 »zivile« Angestellte.

Förderung aus dem neuen Bildungspaket

Für unsere Ferienfreizeiten gibt es die Möglichkeit, Mittel aus dem neuen Bildungspaket zu bekommen. Kinder aus einkommensschwachen Familien haben danach unter anderem Anspruch auf Mitmachen.
Gefördert werden die Teilnahme an Musik, Sport und Spiel in Vereinen und Gruppen und eben auch Ferienfreizeiten. Der Förderbetrag ist 10 Euro pro Monat, im Jahr also insgesamt 120 Euro. Beispielsweise könnten diese 120 Euro komplett für eine Ferienfreizeit genutzt werden. Oder eben nur die Hälfte und die anderen 60 Euro für den Sportverein.

Konzert am 06.05. im Jugendzentrum "die 9"

Am Freitag, 06.05. veranstalten wir gemeinsam mit den Herforder Jusos ein Konzert m Jugendzentrum "die 9".
Es spielen "First Friday", "Noise of Irony" und Five Seasons". Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Heraus zum 1. Mai

Wie in jedem Jahr sind wir am 1. Mai mit unserem Spielmobil auf dem Herforder Alten Markt vertreten.
Hier erfahrt ihr alles wissenswerte über uns und unsere Aktion wie Zeltlager, Spielmobil, Jugendtreff,...

Zusammen mit vielen Anderen demonstrieren wir am 1. Mai friedlich für eine bessere Verteilung des gesellschaftlichen Wohlstandes. Es kann nicht sein, dass einzelne Menschen unvorstellbare Reichtümer anhäufen während andere tagtäglich von der Hand in den Mund leben müssen. Der Reichtum unserer Gesellschaft muss allen nutzen!In diesem Jahr ist die zentrale Forderung der SJD-Die Falken: Faire Löhne statt Harz IV!

Kampagne "Starke Verbände-Starke Jugend" des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR)

Starke Verbände sind unverzichtbar für eine starke Jugend. Wir schließen uns als junge Menschen in Jugendverbänden zusammen, weil wir uns gemeinsam engagieren. Wir gründen Jugendgruppen, weil wir gemeinsame Interessen verfolgen. Wir schaffen uns eine verbandliche Struktur, weil wir nachhaltig für uns und andere Ziele erreichen wollen.

Rotes Kino im Future: "Die fetten Jahre sind vorbei"

Freitag, 29.04.11, 19.00 Uhr
Eintritt frei

Als "Erziehungsberechtigte" bezeichnen sich die Berliner Studenten Peter und Jan. Sie brechen in Villen der Berliner Oberschicht ein, verrücken Möbel und hinterlassen Nachrichten wie "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Sie haben zuviel Geld". Die Reichen sollen in ihren privaten Hochsicherheitszonen gestört und zum Nachdenken über ihren Luxus angeregt werden. Dann verlieben sich Jan und Peters Freundin Julia und steigen im Rausch der Gefühle in die Villa von Julias Gläubiger ein. Doch der harmlose Einbruch endet mit einer Entführung.

"Die fetten Jahre sind vorbei" ist nach "Das weiße Rauschen" der zweite Kinofilm von Regisseur Hans Weingartner. Einfühlsam porträtiert er eine Gruppe rebellischer Jugendlicher, die sich mit dem Unterschied zwischen Arm und Reich und dem Verlust von Idealen nicht abfinden will.

Hier könnt ihr den Trailer sehen: http://www.diefettenjahre.de/trailer/trailer.html

Kundgebung gegen Atomkraft am Herforder Alten Markt

Aufgrund der Katastrophe in Japan ist der Protest gegen Atomenergie wieder neu entflammt. In zahlreichen Städten gab es bereits Demonstrationen und Kundgebungen. Auch in Herford formiert sich Widerstand. Ein sich in Gründung befindendes Bündnis gegen Atom ruft am Montag, 28.03.2011 um 18.00 Uhr zur Mahnwache am Alten Markt auf. Dort werden Dr. Irina Gruschewaja und Dr. Martin Sonnabend sprechen. Erstere gilbt als "Mutter der Tschnerobylinitiativen und ist seit 22 Jahren unermüdlich gegen Atomkraft aktiv.

Weitere Infos und Termine unter http://antiatomowl.wordpress.com/herford/

Demonstration gegen Atomkraft in Bielefeld

Angesichts des GAU im Kernkraftwerk in Japan gab es am Samstag, 12.03.11 in der Herforder Innenstadt eine Mahnwache des Herforder Anti-Atom Bündniss gegen Kernenergie.
Mehrere Gruppen und Einzelpersonen rufen am Montag, 21.03.2011 zu einer Anti-Atom Demonstration auf dem Bielefelder Jahnplatz auf, auch Attac Herford unterstützt diese Demo.

Rotes Kino im Future: Film XXY

Die Natur macht uns zu Mann oder Frau -
oder beidem zugleich…

Filmveranstaltung mit dem argentinischen Film XXY
Freitag, 25.03.2011, 18:00 Uhr im Jugendtreff Future
Eintritt frei

Alex ist fünfzehn – und hat ein Geheimnis. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen. Die Eltern sind mit ihr aus Buenos Aires an eine einsame Küste gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Eines Tages kommt ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch. Könnte, sollte man vielleicht?
Dabei möchte Alex doch nur den Dingen ihren Lauf lassen. Da kommt ihr Alvaro gerade recht, der sechzehnjährige Sohn der Gäste. Ein Kandidat für das erste Mal? Alvaro ist überrumpelt – und fasziniert von der herausfordernden Art, mit der Alex ans Werk geht…

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