Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt und Prag

Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus ist das Ziel unserer Gedenkstättenfahrt das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt und Prag. Gefahren wird über Pfingsten, vom 22.05.-26.05.
Mitfahren können Menschen ab 16 Jahren, der Teilnahmebeitrag beträgt 50,00 Euro.

Neben einer Führung durch das ehemalige KZ schauen wir uns die Stadt Prag an und suchen dort nach den Spuren jüdischen Lebens. Die Anreise erforlgt mit gemieteten Fahrzeugen, untergebracht sind wir von Freitag bis Sonntag in einem Prager Hostel und von Sonntag bis Dienstag in der Jugendbegegnungsstätte Therensienstadt. Im Teilnahmepreis enthalten ist die Anfahrt, Verpflegung, Unterkunft und Programm beim Vorbereitungsseminar sowie der Gedenkstättenfahrt.

Zeltlager auf Föhr ist ausgebucht

Kaum zu glauben, aber wahr: Unser Zeltlager auf Föhr ist nun ausgebucht. Insgesamt werden wir mit 150 Personen zwei wunderbare Wochen auf der besten Insel der Welt verbringen. In den letzten zwei Jahren hatten wir auch noch bestes Wetter, weil bekanntlich aller guten Dinge drei sind, wird das auch dieses Jahr so sein.
Schade für alle Kinder, die sich nicht mehr anmelden können, aber vielleicht klappt es dann ja im nächsten Jahr.

Sonne für alle - Spendenaktion für Kinder aus Flüchtlingsfamilien

Mit unserer Spendenkampagne "Sonne für alle!" wollen wir es einigen Kindern aus einer Herforder Flüchtlingsunterkunft ermöglichen, an unserem 14-tägigen Zeltlager auf Föhr teilzunehmen. Neben dem zu zahlenden Teilnahmebeitrag benötigen die Kinder Schlafsäcke, Luftmatratzen, Taschengeld und evtl. warme Kleidung und Regensachen. Alles in allem kostet ein Tag im Zeltager ca. 30,00 Euro.
Aus unterschiedlichsten Gründen sind die Kinder mit ihren Familien nach Deutschland geflüchtet und haben in ihren Herkunftsländern und auf der Reise teilweise schlimme Erfahrungen gemacht; dazu kommt die ständige Angst vor der drohenden Abschiebung. Mit der Teilnahme an unserem Zeltlager wollen wir ihnen zwei stressfreie Wochen ermöglichen, in denen ihre Herkunft und ihr derzeitiges Leben keine Rolle spielt. Sie sollen Solidarität erleben und Freundschaften knüpfen.
Mit einer Spende von 30,00 Euro wird schon mal ein Tag im Zeltlager möglich. Natürlich kann auch mehr als ein Tag gespendet werden.

Unter dem Stichwort "Sonne für alle" sammeln wir die Spenden auf unserem Konto bei der Sparkasse Herford, IBAN DE87 4945 0120 0132 1779 24.
Für eine Spendenbescheinigung benötigen wir die Adressen der Spender*innen.

Sollten wir mehr Geldspenden erhalten, als für das Zeltlager notwendig, fließt der Rest in unsere Verbandsarbeit mit unseren regelmäßigen Spielaktionen an der Flüchtlingsunterkunft.

Herford ist bunt und vielfältig - Kundgebung gegen Populismus, Islam- und Fremdenfeindlichkeit

Gemeinsam mit vielen anderen Herforder Verbänden und Organisationen rufen wir zur Teilnahme an der Kundgebung gegen Populismus, Islam- und Fremdenfeindlichkeit am Montag, 19.01. ab 18:30 Uhr in Bielefeld auf. Da auch 70 Jahre nach der Shoa noch immer Menschen jüdischen Glaubens von antisemitischer Hetze bis zu gezielten Morden betroffen sind, demonstrieren wir dabei natürlich auch gegen jeden Antisemitismus.

Hier der Aufruf aus Herford:
Herfords Religionsgemeinschaften, Parteien und Verbände rufen gemeinsam zur Teilnehme an der Bielefelder Kundgebung gegen Populismus, Islam- und Fremdenfeindlichkeit auf.

Schweicheln Rock City 2015

Der Termin für das 12 Schweicheln Rock City wurde bei einem gemütlichen Auswertungstreffen mit Pizza und Bier festgemacht: Am 22.08.2015 wird der Schützenplatz Schweicheln wieder in das bekannte Festival-Gelände verwandelt.

Zudem wurde bei der Auswertung festgestellt, dass die Organisation und Durchführung für das SRC zwar richtig viel spaß macht, aber auch sehr viel arbeit.
Um neue Ideen und Anregungen zu kommen und vielleicht auch mehr helfende Hände wurde ein Facebook-Gruppe gegründet, in der am SRC interessierte Menschen mit den bisherigen Organisator*innen in Kontakt treten können.
Hier geht es zur Facebook-Gruppe

Gedenkstättenfahrten zum 70. Jahrestag der Befreiung

Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus bieten wir zwei Gedenkstättenfahrten an.
Vom 05.04.-11.04.2015 fahren wir gemeinsam mit Falken aus ganz Deutschland nach Krakau und sehen uns die Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau an.
Über Pfingsten, vom 22.05.-26.05.2015 fahren wir mit ca. 15 Personen nach Prag und sehen uns dort unter anderem das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt an.

Im Sommer geht es wieder nach Föhr!

Das Ziel für unser Zeltlager 2015 steht fest. Es geht wieder nach Föhr! Aufgrund der tollen Erlebnisse in den letzten zwei Jahren fahren wir wieder gemeinsam mit Kinder aus Bielefed und Gütersloh um auf dem Zeltplatz altersgemäße Dörfer zu bilden.
Das Zeltager findest statt vom 28.06.-12.07.2015, also in den ersten beiden Wochen der Sommerferien. Weil NRW als erstes Bundesland Ferien bekommt, werden wir auf Föhr einen tollen, frischen Zeltplatz vorfinden.
Aufgrund gestiegener Kosten beim Zeltplatz, dem Busunternehmen und den Lebensmitteln mussten wir den Standartpreis zur Teilnahme im Vergleich zum Vorjahr auf 359,00 Euro anheben.

Anmeldungen sind ab sofort auf unserem online-Formular möglich. Auf Anfrage schicken wir natürlich weitere Informationen und/oder ein Anmeldeformular per Post raus.

Die Kinderrechte werden 25. Die Geburtstagsparty fällt aus!

Heute vor 25 Jahren trat die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in Kraft. Als Kinder- und Jugendverband, der sich stark an der UN-KRK orientiert, müssten wir eine große Geburtstagsparty feiern. Doch warum findet die Geburtstagsparty nicht statt?

Die Geburtstagsparty fällt aus, weil die Kinderrechte in der Bundesrepublik Deutschland noch immer nicht umgesetzt, aber auch zu wenig bekannt sind.

Sebastian Merz, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, Landesverband NRW: „Wir müssen immer wieder feststellen, dass zahlreiche vorhandene rechtliche Möglichkeiten, die einer besseren Umsetzung dienen würden, nicht genutzt werden“. „Zudem wird in Diskussionen um Kinderrechte immer noch und immer wieder auf das Feld der Jugendhilfe als zuständige Akteure zur Umsetzung verwiesen. In solchen Diskussionen werden zu häufig andere Bereiche von Gesellschaft außer Acht gelassen“ ergänzt Karina Kohn, stellvertretende Landesvorsitzende. Wir halten fest, Fachkräfte der Jugendarbeit orientieren sich in ihrer pädagogischen Arbeit und ihren fachlichen Konzepten stark an den Kinderrechten. Verantwortung für die Umsetzung der Kinderrechte liegt aber auch in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft!

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention - Jugendliche übergeben Kinderrechte-Manifest an die Bundesregierung

Die Kinderrechte gehören ins Grundgesetz – dies ist das Fazit des Kinder- und Jugendgipfels, der am Wochenende in Berlin stattfand. Rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland übergaben ein Kinderrechte-Manifest mit Forderungen, die sie auf dem Gipfel erarbeitet haben, an die Staatssekretäre von Familien- und Entwicklungshilfeministerium.

In Bezug auf die Situation in Deutschland fordern die Jugendlichen ein stärker auf ihre Interessen und Bedürfnisse zugeschnittenes Schulsystem mit freier Fächerwahl und Beteiligung der Schüler an der Entscheidung über ein G8- oder G9-Modell sowie an der Erstellung von Lehrplänen. Auf kommunaler Ebene erwarten sie eine stärkere Beteiligung bei der Ausgestaltung von Spiel-, Sport und Freizeitangeboten. Um diesen Forderungen das nötige Gewicht zu geben, fordert das Manifest eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Zur Situation ihrer Altersgenossen in den armen Ländern betonen die Jugendlichen den Bedarf an mehr und besserer Information über die Entstehung der Konsumgüter und die Einbeziehung von fairem Handel und der Probleme von Ausbeutung und Versklavung von Kindern in die Lehrpläne. Handelsunternehmen müssten dafür sorgen, dass Kinderarbeit im Textilsektor abgeschafft werde. Zur Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland sprechen sich die Kinder und Jugendlichen dafür aus, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt und ihnen einen angemessenen Wohnraum bietet. Zudem sollten Duldungen abgeschafft und dafür eine kindergerechte Aufenthaltserlaubnis geschaffen werden.

Fahrt Ravensbrück und Berlin

In diesem Jahr ist das Ziel der Gedenkstättenfahrt das ehemalige Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück mit dem naheliegendem "Jugendschutzlager Uckermark" für junge Frauen und Mädchen.
Nach einer inhaltlichen Vorbereitung in der auf dem Weg liegenden HVHS Hustedt bei Celle kommen wir am 06.10. in der Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück an. Dort stehen Projektarbeiten zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm, aber natürlich auch die Besichtigung des Geländes der ehemaligen Lager sowie der zugehörigen Ausstellungen.
Am 09.10. fahren wir weiter nach Berlin, wo wir uns neben ausreichend freier Zeit das Holocaust-Mahnmal besichtigen, an einer thematischen Stadtführung teilnehmen und je nach Interesse weitere Ausstellungen/Museen ansehen werden.

Teilnehmen können junge Menschen im Alter von 16-27 Jahren, der Teilnahmebeitrag beträgt 50,00 Euro. Hier geht es zur Anmeldung.

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