Freizeit auf Föhr ist zu Ende

Nach tollen zwei Wochen ist das Zeltlager auf Föhr heute zu Ende gegangen. Die letzte Gruppe hat um 12:00 Uhr den Platz verlassen. Die Teilnehmer*innen aus Herford und Gütersloh werden ab 18:00 Uhr in Hiddenhausen und Gütersloh erwartet.
Mit einem Feuerwerk wurden wir am Vorabend von der Insel verabschiedet, zuvor waren die Kinder ein letztes Mal in Wyk beim Hafenfest.
Derzeit sind die verbliebenden Helfer*innen fleißig dabei, das Zeltlager abzubauen, planmäßig verlassen Montag nachmittag die letzten Personen den Zeltplatz.

Bergfest im Zeltlager

Die Hälfte des Zeltlagers liegt nun leider bereits hinter uns. Das gestrige Bergfest begann mit einigen Gruppenspielen, dem "Tag des offenen Zelts" und endete mit einer Disko und für die Teenies soger noch mit spätabendlichem Geo-Caching.
Die Stimmung ist super, bei bestem Wetter freuen wir uns, dass es nicht ganz so heiß wie in OWL ist und das Meer in wenigen Minuten zu erreichen ist.
In der zweiten Hälfte des Zeltlagers werden die Helferinnen und Helfer weiterhin alles geben, damit die Kinder eine super Zeit erleben.

Die Zeltlager auf Föhr haben begonnen

Nach einer wegen Stau etwas verlängerten Busfahrt sind die ersten Teilnehmer*innen aus Herford, Gütersloh und Bielefeld gegen 17:30 Uhr auf dem Zeltplatz eingetroffen. Gegen 19:00 Uhr haben uns auch die Teilnehmer*innen aus Hamm-Unna-Soest erreicht.
Nachdem traditionellen Abendessen Spaghetti-Bolognese laufen zurzeit die Eröffnungsabende in den Dörfern.
180 Menschen werden hier jetzt sicher zwei tolle Wochen verbringen.

Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald 18.10. - 22.10.2013

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel" - Dieser Schwur von Buchenwald konnte leider noch immer nicht erfüllt werden, noch immer werden aus rassistischen Gründen Menschen getötet und Kriege geführt.
Mit der Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald vom 18.10. - 22.10.2013 wollen wir uns die Orte ansehen, wo der Schwur entstand und uns der verschiedenen Opfergruppen, aber auch der Widerstandsbewegung, erinnern.
Nach einem Vorbereitungsteil in der Heimvolkshochschule Hustedt fahren wir am 19.10. nach Buchenwald, wo wir in der Jugendbegegnungstätte unmittelbar am Lagergelände untergebracht sind.
Teilnehmen können junge Menschen im Alter von 16-27 Jahren, der Teilnahmebeitrag beträgt 30,00 Euro. Hier geht es zur Anmeldung.

Durchsuchung der Räumlichkeiten des AKE-Bildungswerks in Vlotho

Am 26.06.2013 wurde das AKE-Bildungswerk in Vlotho und die Privatwohnung des Vereinsvorsitzenden von Mitarbeiter*innen vom Landeskriminalamt und Bielefelder Staatsschutz durchsucht. Dabei wurden Belege wegen eines Verdachts der „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland“ gegen eine nebenberuflich tätige Kursleiterin gesucht . Ein Vorwurf gegen das AKE-Bildungswerk fand sich in dem Durchsuchungsbeschluss nicht.

Das AKE-Bildungswerk, wozu auch die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus gehört, befürchet eine Rufschädigung, welche die vom Bildungswerk geleistete gute Bildungs-, Beratungs und Vernetzungsarbeit behindern könnte.

Als Kreisverband Herford der Falken wissen wir sowohl die hervorragende und wichtige Arbeit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremus als auch die des gesamten AKE-Bildungswerks zu schätzen und verurteilen sowohl die ungerechtfertigten Durchsuchungen als auch die Mitnahme von Teilnahmelisten mit persönlichen Daten.

Neues Beteiligungsmodell für Kinder im Zeltlager

Im Sommerzeltlager auf Föhr verbringen Kinder aus Herford, Minden-Lübbecke, Bielefeld, Gütersloh und Hamm-Unna-Soest in drei Dörfern ihre Ferien. Um den Kindern und Teenies möglichst viele Möglichkeiten zur Gestaltung des Zeltlagers zu gewährleisten und einen möglichst gleichbereichtigten Umgang zwischen Kindern und Helfer*innen zu ermöglichen, führen wir ein neues Beteiligungsmodell ein. Angelehnt ist das Modell an die Pädagogik von Janusz Korczak, der für seine Zeit einzigartige und sehr moderne Kinderrechte forderte.
Für die Kinder bedeutet dies im Zeltlager, dass sie einerseits alle das Zeltlager betreffende veränderliche Dinge entscheiden können (ausgeschlossen sind Jugendschutzbestimmungen, andere gesetzliche Bestimmungen und der generelle finanzielle Rahmen) und die Lösung von größeren Konflikten untereinander oder mit Helfer*innen mit Hilfe einer "Verfassung" selbst klären können.

Mehr Demokratie wagen! - Ohne Kapitalismus und zwar weltweit!

In der Türkei gehen zurzeit viele junge Menschen gegen die dort herrschenden Verhältnisse auf die Straße. Die Sozialistische Jugend sendet ihre solidarischen Grüße an die Protestierenden im Gezi-Park und im Rest der Türkei. Es sind vor allem junge Menschen, die in einem weltoffenen und vielfältigen Land leben wollen und die sich gegen autoritäre Entwicklungen in der Türkei wehren. Die Antwort des Staates ist die Einschränkung der Pressefreiheit, Gerichtsverfahren gegen Journalist*innen, Künstler*innen, Studierende und nicht zuletzt Gewalt gegen weitere Protestierende. Diese Gewalt lehnen wir ab!

Deutsche Politiker*innen überbieten sich zurzeit darin, den politisch Verantwortlichen in der Türkei Ratschläge für mehr Demokratie und bürger*innenfreundliches Verhalten der Staatsorgane zu geben. Wir fänden es angemessen, wenn dieselben Personen mit der gleichen Entschlossenheit die systematischen Rechtsbrüche der deutschen Polizei am vergangenen Wochenende verurteilen würden.

  • Die SJD - Die Falken erklärt sich solidarisch mit der Protestbewegung in der Türkei.
  • Die SJD - Die Falken fordert die Öffentlichkeit in Deutschland dazu auf, sich mit der Demokratiebewegung in der Türkei ebenso zu solidarisieren.

Fasisme karsi omuz omuza! - Schulter an Schulter gegen den Faschismus!

Junger Antifaschist in Paris ermordet

Am Abend des 05.06.2013 wurde Clément Méric gegen 18 Uhr von Neonazis der "Jeune Nationaliste Révolutionnaire" (JNR) im 9. Arrondissement am Bahnhof Haussmann - Saint-Lazare-Paris emordet. Nach Faustschlägen schlug er mit dem Kopf auf das Pflaster auf und verlor das Bewusstsein. Er wurde ins Salpêtrière-Krankenhaus eingeliefert und verstarb dort wenige Stunden später. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und seinen Freund*nnen. Besonders in Frankreich gibt es seit den letzten Wahlen ein Wiedererstarken von rechtsradikalem Gedankengut

Hintergründe/Berichte:

Junger Antifaschist in Paris ermordert
un antifasciste tué par l’extrême droite
violente agression aux abords de la gare Saint-Lazare
Drei Nazis haben Clément totgeschlagen

Gedenken an die Opfer des Brandanschlags in Solingen am 29.05.1993

Am 29.05.1993 starben Gürsün İnce, Hülya Genç, Saime Genç, Hatice Genç und Gülistan Öztürk durch einen rechtsextremen Brandanschlag in Solingen. Heute gedenken wir ihnen sowie den zahlreichen anderen Opfern rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt und Deutschland und anderswo.

In der Nacht zum Samstag, den 29.5.1993, erfolgte ein Brandanschlag auf ein zweifamilienhaus in Solingen, das von einer Familie aus der Türkei bewohnt wurde. Mit Benzin entfachten Nazis im Treppenhaus ein Feuer. Zur Tatzeit hielten sich 19 Menschen, fast nur Frauen und Kinder, in dem Haus auf. Sie schliefen alle.

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