Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau

Für Jugendliche ab 14 Jahren bieten wir in den Herbstferien 2012 eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau an.

Termin: 11.10. - 17.10.2012
Preis: 150 Euro

Über 65 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs scheinen rassistische und antisemitische Einstellungen in der Gesellschaft noch immer normal zu sein. „Du Jude“ ist ein gewohntes Schimpfwort, Menschen mit dunklerer Hautfarbe werden schlechter behandelt, mit der Begründung, ein zweites Auschwitz verhindern zu müssen, werden heute Kriege gerechtfertigt und der Holocaust insgesamt verharmlost.
Wir wollen uns mit der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz die Erinnerung an den Holocaust wach halten und uns selbst ein Bild von den Geschehnissen in den Lagern Auschwitz und Birkenau machen. Untergebracht sind wir in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in der Stadt Oświęcim (Auschwitz), außerdem schlafen wir eine Nacht in Krakau.
Auf dem Programm stehen Besuche in den beiden Lagern Auschwitz und Birkenau, Gespräche mit Überlebenden und eine Fahrt nach Krakau. Für selbstständiges Lesen in der Bibliothek der IJBS, der Beschäftigung mit Opferbiografien sowie Besuche der verschiedenen Ausstellungen wird ausreichend freie Zeit zur Verfügung stehen.
Weil eine Gedenkstättenfahrt in ein Vernichtungslager emotional sehr aufwühlen kann, wollen wir uns mit Seminaren ausreichend darauf vorbereiten und später nachbereiten. Ein Vorbereitungsseminar findet vom 14.09.-16.09. in Hustedt statt; darin enthalten ist ein Besuch im ehemaligen KZ Bergen Belsen. Die Nachbereitung findet ebenfalls in Hustedt vom 02.11.-04.11 statt. Die Teilnahme an beiden Seminaren ist für die Gedenkstättenfahrt obligatorisch.

Hier geht es zur Anmeldung

Im Programm sind folgende Leistungen enthalten:

Fahrt in einem modernen Reisebus
Betreuung durch ausgebildete Helfer_innen und eine_m Ansprechpartner_in vor Ort
Zugfahrt nach Krakau
Unterbringung in der IJBS und in Krakau mit Vollverpflegung
Führungen durch die Stadt Oświęcim sowie die Lager Auschwitz und Birkenau
Gespräch mit einem Zeitzeugen

Für Menschen mit geringem Einkommen gibt es aber die Möglichkeit, kommunale Zuschüsse zu bekommen. Weitere Informationen dazu befinden sich hier.