Vortrag zu Geschichtsrevisionismus im Future und zur extremen Rechte im FlaFla

Im Rahmen unserer Reihe „Eyes wide open – Rechtsextreme demaskieren“ folgt am Mittwoch, 30.11. um 19:00 Uhr im Jugendtreff Future in Hiddenhausen-Schweicheln eine Veranstaltung über die Verklärung nationalsozialistischer Vergangenheit und am Donnerstag, 01.12. im FlaFla in Herford wird ein genereller Überblick über die extreme Rechte in Deutschland gegeben.

Durch die Verklärung bzw. Verfälschung der Vergangenheit gelingt es der extremen Rechten immer wieder, für Veranstaltungen und (Groß-)demonstrationen zu mobilisieren, Publikationen zu veröffentlichen, Jugendliche und auch die Mitte der Gesellschaft zu erreichen. In der Veranstaltung im Jugendtreff Future sollen die Formen des Geschichtsrevisionismus aufgezeigt werden und wie die Rechte diese für einen gesellschaftlichen Diskurs nutzt. Dabei werden sowohl wichtige Personen als auch Institutionen und ihre Arbeit vorgestellt und ein ein Ausblick auf die Arbeitsweise des Collegium Humanum in Vlotho sowie auf den Trauermarsch in Bad Nenndorf gegeben.

Im Herforder FlaFla zeigt der Referent vom Antifaschistischen Bildungsforum Rheinland einen Überblick über die extreme Rechte in Deutschland und wo sie im Alltag wiederzufinden ist. Dabei geht es sowohl um die Selbst- als auch um die Außenwahrnehmung der extremen Rechten und welche Spektren es dazu gibt. Vom Skinhead bis zur freien Kameradschaft, vom rechten Parteifunktionär bis zum Geschichtsrevisionisten, von völkischen Gruppen bis zum Militaristen werden hier sämtliche Erscheinungsformen Rechtsextremer Kultur in Deutschland und ihre Gefahren aufgezeigt. Dabei wird natürlich besonders auf regional agierende Gruppen bzw. Personen eingegangen.

Die Veranstaltungsreihe „Eyes wide open“ findet mit unterschiedlichen Themen in verschiedenen Einrichtungen des Kreises Herford statt und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Dabei sollen die Gäste über rechte Strukturen und ihren Lifestyle aufgeklärt, sowie die rechte Sozialdemagogie mit ihrer menschenverachtenden Ideologie entlarvt werden.
Neben der Vermittlung des Inhalts und der Auseinandersetzung mit extrem Rechten Strukturen geht es generell darum, mit Jugendlichen über ihre (Sub-) Kultur ins Gespräch zu kommen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche an ein Jugendzentrum artikulieren zu können sowie Wege zu finden, ihre Subkultur ausleben zu können, ohne auf Angebote der extremen Rechten zurückgreifen zu müssen.
Der vorste letzte Termin im Rahmen der Reihe „Eyes wide open“ findet am Donnerstag, 08.12. in Löhne ebenfalls zum Thema Lifestyle und Symbolik der extremen Rechten im Jugendtreff East-End statt.