Was heißt hier Sternchen?

Liebe Genoss*innen - so heißt es ab jetzt auf Bundesebene der SJD – Die Falken. Für die einen schon fast eine Selbstverständlichkeit, für die anderen noch ein Stolperstein – das „Sternchen“ zwischen männlicher und weiblicher Schreibweise.

Wenn wir von „Genoss*innen“ sprechen, wollen wir mit dem Sternchen sprachlich bewusst einen
Zwischenraum markieren, der weitere Möglichkeiten offen hält und so denjenigen einen Raum geben, die sich nicht in das Schema „männlich / weiblich“ pressen lassen können oder wollen, wie beispielsweise Queers, Intersexuelle oder Transgender.

Wir sind vielfältig – und das wollen wir auch in der Sprache ausdrücken! Denn Sprache ist machtvoll, indem sie gesellschaftliche Verhältnisse widerspiegelt. Als Ausdruck unserer politischen Ansprüche verstehen wir sie somit auch als veränderbar und als ein unterstützendes Werkzeug unter vielen auf dem Weg zu einer Gesellschaft, die niemanden ausschließt.

Beschlossen wurde die neue geschlechtergerechte Schreibweise von den Delegierten des Bundesausschusses vom 29.-30. September in Oer-Erkenschwick. Als KV Herford schließen wir uns dem gerne an und tauschen unseren Unterstrich, den "Gender-Gap" nun gegen das Sternchen.