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Gedenkstättenfahrt nach PirnaRote Bergsteiger*innen - Besuch der Genoss*innen in Pirna
Pirna 2026: Freitag, 22. Mai bis Dienstag, 26. Mai 2026
In Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum FlaFla, den NaturFreunden Herford und dem Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AkuBiZ e.V.) wurde diese Fahrt in die Grenzregion Sächsische Schweiz organisiert. In dieser Region gibt es allerhand zu erfahren, denn eine Besonderheit war der Widerstand aus dem Bergsportmilieu. Diese Gedenkstättenfahrt soll der Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus dienen und den Widerstand gegen den Faschismus beleuchten.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurden Bergsport- und Wandervereine, darunter die Naturfreunde und der Verband freier bergsportlicher Vereinigungen, verboten. In diesem Zusammenhang leisteten einige Mitglieder dieser Vereine in den Grenzgebieten zu Sachsen und Schlesien antifaschistische Arbeit. Aufgrund ihrer Bergkenntnisse und ihrer sportlichen Betätigung konnten sie vielfältige Aktivitäten anbieten. Sie organisierten z.B. Literaturtransporte über die Grenze, Hilfe für Verfolgte und deren Angehörige oder Kurierdienste.
Das Programm vor Ort wird vom Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AkuBiZ e.V.) begleitet. Nach einer Einführung in das Thema Widerstand aus dem Bergsportmilieu und in der Region haben wir an zwei Tagen konkrete Gendenkorte im Wald und auf den Bergen besucht. Während der Wanderung wurden Personen vorgestellt, die eine wichtige Rolle am Widerstand spielten und unter den Nationalsozialisten gelitten haben. Darüber hinaus haben sich die Teilnehmer*innen mit dem Thema jüdischen Lebens im ländlichen Raum auseinandergesetzt. Die Vielfalt jüdischer Kultur vor 1933, die Verfolgung sowie der Widerstand in der NS-Zeit, und die aktuelle Situation der Jüd*innen in der Region wurden thematisiert. Anschließend haben die Teilnehmer*innen das ehemalige Gestapo-Gefängnis und das ehemalige jüdische Ghetto Theresienstadt besucht. Durch eine Stadtführung durch die kleine (Gefängnis) und großes (Ghetto) Festung erfuhren die Teilnehmer*innen mehr zu den Repressionspraktiken der NS-Diktatur, ihr Propagandasystem bezüglich Theresienstadt und über das Leben im Ghetto.
- Reise im Bulli
- Zelten auf der Zeltwiese des Hinterland Hostel mit Selbstversorgung
- Besuch von Theresienstadt
- Wanderungen in der Grenzregion auf den Spuren antifaschistischen Widerstands
- spannendes neues Programm zu Zwangsarbeit im NS
Die Fahrt richtet sich an alle Interessierten zwischen 16 und 27 Jahren.
Der reguläre Teilnahmebeitrag inkl. Fahrt- und Übernachtungskosten sowie Eintrittsgeldern und Verpflegung liegt bei 80 Euro. Damit alle mitfahren können, die möchten, haben wir ein solidarisches Preissystem eingeführt: Bitte überlege Dir, was Du zahlen kannst. Mit dem Soli-Beitrag ermöglichst Du einer Person mit weniger finanziellen Mitteln die Teilnahme. Bei Anmeldung erhaltet ihr weitere Infos zu den Zahlungsmöglichkeiten.
Teilnahmekosten: regulär 80 Euro | ermäßigt 60 Euro | Soli-Preis 100 Euro