Gedenkstättenfahrt nach PirnaRote Bergsteiger*innen - Besuch der Genoss*innen in Pirna

In Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum FlaFla, den NaturFreunden Herford und dem Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AkuBiZ e.V.) wird diese Faht in die Grenzregion Sächsische Schweiz organisiert. In dieser Region gibt es allerhand zu erfahren, denn eine Besonderheit war der Widerstand aus dem Bergsportmilieu. Diese Gedenkstättenfahrt soll der Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus dienen und den Widerstand gegen den Faschismus beleuchten. 

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurden Bergsport- und Wandervereine, darunter die Naturfreunde und der Verband freier bergsportlicher Vereinigungen, verboten. In diesem Zusammenhang leisteten einige Mitglieder dieser Vereine in den Grenzgebieten zu Sachsen und Schlesien antifaschistische Arbeit.  Aufgrund ihrer Bergkenntnisse und ihrer sportlichen Betätigung konnten sie vielfältige Aktivitäten anbieten. Sie organisierten z.B. Literaturtransporte über die Grenze, Hilfe für Verfolgte und deren Angehörige oder Kurierdienste.

Das Programm vor Ort wird vom Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AkuBiZ e.V.) begleitet. Nach einer Einführung in das Thema Widerstand aus dem Bergsportmilieu werden die Teilnehmer*innen an zwei Tagen konkrete Gendenkorte im Wald und auf den Bergen besuchen. Während der Wanderung werden Personen vorgestellt, die eine wichtige Rolle am Widerstand spielten und unter den Nationalsozialisten leiden mussten. Darüber hinaus werden sich die Teilnehmer*innen mit dem Thema jüdisches Leben im ländlichen Raum auseinandersetzen. Die Vielfalt jüdischer Kultur vor 1933, die Verfolgung sowie der Widerstand in der NS-Zeit, und die aktuelle Situation der Jüd*innen in der Region werden thematisiert. Anschließend werden die Teilnehmer*innen das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt besuchen. Durch eine Stadtführung in das alte Ghetto und die Festung erfahren die Teilnehmer*innen mehr zu den Repressionspraktiken der NS-Diktatur, ihr Propagandasystem bezüglich Theresienstadt und über das Leben im Ghetto. 

  • Reise im Bulli (Fahrer*innen gesucht)
  • Übernachtung im Haus mit Selbstversorgung
  • Besuch von Theresienstadt
  • spannendes neues Programm zu Zwangsarbeit im NS

Die Fahrt richtet sich an alle Interessierten zwischen 16 und 27 Jahren. Der Teilnahmebeitrag inkl. Fahrt- und Übernachtungskosten sowie Eintrittsgeldern und Verpflegung liegt bei 80 Euro. Bei Anmeldung erhaltet ihr weitere Infos zu den Zahlungsmöglichkeiten.

Wir freuen uns auf euch!

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Lina Dybowski Bildungsreferentin